BERLIN GLOBAL –
Berlin Ausstellung im Humboldt Forum

BERLIN GLOBAL
eröffnet am 20. Juli!

Ab dem 20. Juli 2021 können Besucher*innen der Berlin Ausstellung BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum die Verbindungen zwischen Berlin und der Welt entdecken.

BERLIN IN VERBINDUNG MIT DER WELT

Berlin – Stadt der Geschichten

Gestern, heute, morgen: Vieles, was in Berlin passiert, hat Einfluss auf die Welt. Und vieles, was in der Welt passiert, wirkt auf Berlin. BERLIN GLOBAL zeigt, wie die Stadt und ihre Menschen mit der Welt verbunden sind. Der Raum Weltdenken heißt die Besucher*innen willkommen, der Raum Berlin-Bilder führt in die Themen der Ausstellung ein. Ihnen folgen die einzelnen Themenräume: Sie erzählen von Revolution, Freiraum, Grenzen, Vergnügen, Krieg, Mode und Verflechtung. Aspekte, die sich auch in anderen Metropolen finden lassen, die aber in dieser Kombination typisch für Berlin sind.

Abwechslungsreich und immer wieder überraschend führen raumgreifende Installationen und atmosphärische Inszenierungen in unterschiedliche Themenwelten, in denen sich die Vielfalt Berlins widerspiegelt. Wir lassen die zu Wort kommen, die sich auskennen: Menschen, die hier leben, Expert*innen, Künstler*innen, Initiativen und Vereine: Ihre Erzählungen, Erfahrungen und Perspektiven machen die Ausstellung lebendig.

Willkommen im SHOWROOM!

Tauche ein in die Welt von BERLIN GLOBAL!
Im SHOWROOM findest Du Fotos, Videos, Streans, Blog-Posts und vieles mehr rund um die Berlin Ausstellung im Humboldt Forum.
Eintauchen!
Der Ghettoblaster von der Breakdance-Gruppe The City Rockers

Weltdenken

Die Welt in Berlin – Berlin in der Welt. Die Stadt war und ist Teil eines vielfältigen Netzwerks, das sich über den ganzen Globus spannt.

Berlin-Bilder

Mit den Namen von Städten verbinden wir Bilder. Paris ist die Stadt der Liebe, in New York wird nie geschlafen und in Rio de Janeiro ist Karneval. Welche Bilder verbindest Du mit Berlin?

Revolution

1848, 1918, 1989 sind Jahreszahlen, die in Berlin für politische Revolutionen stehen. Es waren Aufbrüche, die die herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse in Frage stellten. Aufbrüche in die Demokratie ...

Freiraum

Berlin zieht Menschen an, die hier ein Leben nach ihren eigenen Vorstellungen führen wollen. Berlin war und ist auch immer Experimentierfeld und Spielwiese für neue Lebensentwürfe. Doch wo die einen sich Freiräume nehmen, kann es für andere eng werden.

Grenzen

Die Berliner Mauer ist längst verschwunden. Berlin gilt als Stadt ohne Grenzen. Tatsächlich aber durchziehen auch heute Grenzen die Stadt, wenn auch nicht für alle gleichermaßen sichtbar.

Vergnügen

Vergnügungskultur in Berlin - Orte der Begegnung. In Berlin treffen sich Menschen, Stile und Kulturen. Sie sind immer auch ein Spiegel der Gesellschaft. Erlebe eine Zeitreise durch Musik, Tanz und Theater.

Krieg

Berlin erscheint heute als eine friedliche Stadt. Doch die Kriege von gestern haben Spuren hinterlassen. Und die Kriege von heute?

Mode

In Berlin kannst Du alles tragen: Designerkostüm oder Jogginghose, Hipster-Outfit, stylisches Kopftuch oder Trekking-Look. Aber Mode ist mehr als Ausdruck von Berlins Vielfalt.

Verflechtung

Viele Menschen in Berlin sind nicht allein in dieser Stadt zu Hause. Verbindungen zu anderen Orten in der Welt gehören zu ihrem Leben. Wie lassen sich diese Verflechtungen beschreiben?

Lounge

Jetzt hast Du viel gesehen, gehört, erlebt. Es wird Zeit für eine Pause: Die Lounge lädt dich ein, dich auszuruhen und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Hier ist genug Platz für Begegnung und Vernetzung.

Weltstudio

Das WELTSTUDIO bietet dir verschiedene Möglichkeiten, selbst kreativ zu werden und gemeinsam zu agieren.

Weltdenken

Die Welt vernetzen

Versuche, die Welt zu erkunden, zu vermessen und in Besitz zu nehmen, gibt es bis heute.

Das riesige Wandbild greift Ereignisse auf, die von der Eroberung und Erschließung der Welt erzählen. Die Künstler malen, kleben, sprühen vier Weltbilder von der kolonialen Aufteilung der Welt über die Erforschung der Verbindung von Mensch und Natur bis hin zur fragwürdigen Aneignung kultureller Objekte von anderen Kontinenten. In weiteren collageartigen Szenen lassen sich Symbole entdecken, die dafür stehen, die Welt als etwas Gemeinsames zu denken: Ineinandergelegte Hände, gesprengte Ketten und Friedenstauben. Wie wollen wir in der Welt zusammenleben? Wie beeinflusst uns diese Welt? Wie wollen wir sie gestalten? Misch dich ein! Du kannst dich einloggen und Dich mit der Ausstellung verbinden. An verschiedenen Stationen stimmst Du ab und hinterlässt deine Spur. Am Ende bekommst Du eine Auswertung und wirst Menschen treffen, die ganz deiner Meinung sind – oder überhaupt nicht.

Berlin-Bilder

Typisch Berlin

Dieser Raum stimmt dich auf unkonventionelle Art auf Berlin ein: Du wirst förmlich in ihn hineingezogen. Denn kulissenartig gestaffelte Wände mit großformatigen Fotos zeigen Motive zu den sieben Themen der Ausstellung: Revolution, Freiraum, Grenzen, Vergnügen, Krieg, Mode und Verflechtung. Du bewegst dich durch diese Themen wie in einem Bühnenbild und beginnst dich zu fragen: Sind das typische Bilder von Berlin oder nur Klischees? Die Rückseiten der Wände geben Anregungen auf andere Perspektiven auf die Themen.

Revolution

Die Stadt in Aufruhr

Berlin spielte in den großen deutschen Revolutionen eine zentrale Rolle. Diese gesellschaftlichen Umwälzungen in Deutschland sind eng mit europäischen und weltweiten Freiheitsbewegungen verknüpft. Hier kannst Du dir vorstellen, wie sich die Revolutionen anhören: Im Ausstellungsraum ertönen Bruchstücke von Revolutionshymnen und Sprechchöre. Zusammen mit den dicht gehängten Plakaten mit Botschaften und Appellen lassen sie die aufgeladene Atmosphäre und Anspannung von Aufständen erahnen. Doch wie entstanden diese Revolutionen und was gab ihnen Antrieb? Dreh am Rad der Geschichte und deine Zeitreise beginnt! Ein beeindruckendes Zusammenspiel aus Bild- und Audioanimationen wird dich umgeben, sobald Du eine der Jahreszahlen einrasten lässt. Dass Revolutionen keineswegs abgeschlossene Kapitel der Geschichte sind, sondern in der Erinnerung lange nachwirken, zeigen Video-Interviewfilme mit historischen Einblendungen und raumgreifende künstlerische Arbeiten. Hier siehst und hörst Du von Menschen, die selbst oder deren Vorfahren an Revolutionen beteiligt waren.

Freiraum

Freiräume öffnen und schließen sich

Berlin gilt als divers und tolerant, als Ort der freien Entfaltung. Denk an die vielen Brachen und leerstehenden Räume nach dem Fall der Mauer: Zwischennutzung wurde typisch für Berlin.

Berlin bietet Chancen für vielfältige Nutzungen und alternative Ideen – auf Zeit. Denn die Stadt verändert sich ständig, Freiräume entstehen und vergehen. In diesem Raum werden dich Projektionen an den Potsdamer Platz führen – der sich insbesondere nach dem Fall der Mauer rasant verwandelt hat. Der Ausstellungsraum will genau dieses Gefühl erzeugen: Du wirst zwischen sich bewegende Wände geraten, die sich auf dich zu und von dir weg bewegen. Räume erscheinen mal größer und mal kleiner, du spürst Enge und Freiraum. Und Du riechst Berlins typische Großstadt-Gerüche: Erde, Lavendel, Gräser und Hundekot.

Grenzen

Grenzen sichtbar machen

Die leuchtende Karte auf dem Boden lässt Straßen und Gewässer von Berlin erkennen. Ihre Umrisse zeichnen sich scharf vom dunklen Grund ab. Auf der Karte ragen einzelne Vitrinen mit markanten historischen Objekten in die Höhe: sie verweisen auf Grenzen, die in der Vergangenheit von Berlin ausgingen, Berlin umschlossen, Berlin teilten. Zudem sind auf der Berlin-Karte Medienstationen installiert, die an Vermessungsgeräte erinnern. An ihren Bildschirmen wirst Du etwas über heutige Grenzen in Berlin erfahren. Kurze Audiobeiträge, Videos, Illustrationen und Animationen erzählen von rassistischer Ausgrenzung, von Orten wie der Plattform des Fernsehturms, die für Menschen im Rollstuhl unerreichbar bleiben, oder davon, wer sich wo in der Stadt keine Wohnung mehr leisten kann.

Vergnügen

Viel Vergnügen, kein Vergnügen?

Die moderne Vergnügungskultur lebt seit dem 19. Jahrhundert vom internationalen Austausch. Schau dir an, was vor 120 Jahren die Menschen begeisterte: Das hölzerne Kaiserpanorama zeigt dreidimensionale Ansichten von Städten, Landschaften und Ereignissen in fernen Ländern mit 3D-Effekt. Lauter geht es in der Diskokugel zu: Nimm einen Kopfhörer und tanze zu den Klängen Berlins. Sie führen dich in die Musikkultur der vergangenen 100 Jahre zurück – von Foxtrott bis HipHop. Heute ist Berlin Sitz weltweit agierender Musikkonzerne. Aber auch im frühen 20. Jahrhundert gab es Firmen wie die Lindström AG, die Jazz, Tango oder Samba in Berlin populär machten. An einem umgebauten Koffergrammophon kannst Du verschiedene Titel alter Schelllackplatten anspielen. Vier kupferfarben schimmernde Kugeln führen dich in verschiedene Aspekte der Vergnügungskultur ein. Der Blick führt auch hinter die Kulissen und auf den schmalen Grat zwischen dem Zugang zu Vergnügen und Ausgrenzung: Wer darf sich wo vergnügen und wer bleibt außen vor? Und wer entscheidet, was Vergnügen ist und was nicht?

Krieg

Stadt der Entscheidung

Berlin hat die Welt des 20. Jahrhunderts auch als Ausgangsort von Eroberungskriegen geprägt. Die Kriege in den deutschen Kolonien und der Erste Weltkrieg wurden von Berlin aus geführt. Der Zweite Weltkrieg nahm hier seinen Ausgang und führte zur Zerstörung weiter Teile der Stadt. Die Wände in diesem Raum sind mit grauen, unruhig vor- und zurückspringenden Filzquadraten bedeckt und umschließen Leuchtkästen und Vitrinen. Darin erzählen Fundstücke, Tondokumente und Videoausschnitte von Krieg, Gewalt und Gefangenschaft. An digitalen Stationen erfährst Du etwas über die Spuren des Krieges in Berlin: Straßennamen, die an Kriege erinnern oder die Anzahl der in Berlin verlegten Stolpersteine. Sie erinnern an Menschen, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Welche Spur hinterlässt die Gegenwart? LED Anzeigen zeigen dir aktuelle Zahlen: zum Beispiel die Anzahl der in Berlin neu ankommenden Geflüchteten.

Mode

Mehr als schöner Schein

In einem großen Schaufenster siehst Du typische Outfits von Berlinerinnen heute, zusammengestellt von Schüler*innen der Modeschule Berlin – im Hintergrund großformatige Fotos von Frauen in Berliner Alltagsmode von 1900 bis heute. Du kannst hören, was Frauen in Berlin heute über ihre Kleiderwahl berichten. Doch wo kommt die Kleidung her? Das erfährst Du, wenn Du in den Raum hinter dem Schaufenster trittst.

In einer großen Infografik werden Schlaglichter auf die Produktion der Berliner Mode in Geschichte und Gegenwart im globalen Kontext geworfen. Woher kam die Baumwolle im 18. Jahrhundert? Wer schnitt zu, nähte und bügelte die Kleidung im 19. Jahrhundert und wer heute? Wie die globale Modeindustrie gerechter gestaltet werden kann, stellt ein digitaler Webstuhl zur Diskussion. Auf sechs Screens erklären Aktivist*innen und Vertreter*innen von NGOs, was für sie der Schlüssel im Kampf gegen die Missstände in der Textilwirtschaft ist. An dem Farbmuster des digitalen Teppichs kannst du sehen, wie Besucher*innen sich zu den Statements verhalten haben.

Verflechtung

Menschen in Berlin

Eine große, vielfarbige, von der Decke hängende Skulptur bestimmt visuell den Ausstellungsraum. Inspiration für die Skulptur waren 15 Sound-Porträts von verschiedenen Berliner*innen: Sie sind in Berlin geboren oder haben sich die Stadt als Lebensort ausgesucht, hierher geflüchtet oder landeten durch Zufall hier. In den kurzen Audio-Features erzählen sie von Berlin und von ihren ganz unterschiedlichen Verbindungen zu anderen Orten in der Welt. Auf einer langgestreckten Sitzbank kannst Du mit Kopfhörern die Sound-Porträts anhören und Details der Skulptur betrachten. Außerdem befindet sich ein überdimensionaler Setzkasten in dem Raum. Hier lassen sich Objekte entdecken, in denen sich die Beziehung der Berliner*innen aus den Sound-Porträts zu den geliebten oder vermissten Orten spiegelt. An einer Medienstation kannst Du Deine eigenen weltweiten Verflechtungen darstellen.

Lounge

Sich begegnen und vernetzen

Ein skulpturales Sitzmöbel windet sich lianenartig durch den Raum. Es erinnert an die zentrale Botschaft der Ausstellung, dass alles mit allem verbunden ist. Nach deinem Ausstellungsbesuch kannst Du hier dein Chip-Armband, das dich durch die Ausstellung begleitet hat, abgeben und erhältst dafür ein individuelles Ergebnis deines Rundgangs. Du erfährst hier die Ergebnisse anderer Besucher*innen, ihre Positionen und Entscheidungen. Du wirst auf Menschen treffen, die ganz deiner Meinung sind – oder überhaupt nicht. Die Lounge bietet dir viele Möglichkeiten für Gespräche. Und vielleicht wird aus einem Gespräch ja ein Handeln, um etwas in Berlin zu bewegen und gemeinsam die Welt zu gestalten.

Weltstudio

Gemeinsam gestalten

Alle sind eingeladen, im WELTSTUDIO gemeinsame Ideen zu Berlin und der Welt in Aktionen und Projekte umzusetzen. Hier ist der Raum für Workshops und Vermittlung, für spontanes Mitmachen und Verweilen. Übliche Darstellungen der Welt hinterfragen, neu denken, und selbst Karten machen und nach eigenen Vorstellungen gestalten – dafür stehen drei ungewöhnliche Kartographen bereit. Die individuellen Karten und der Austausch miteinander eröffnen neue Blicke auf die Welt.

MAKING OF

Blicke in die Geschichte des Ortes

An vielen Stellen der Ausstellung wird die zweifache Vergangenheit des Ortes sichtbar: einst Stadtschloss, dann Palast der Republik. In Zukunft werden beide im Kontext der Ausstellungsinhalte thematisiert.

Die Stadt ist unser Material

Zusammengetragen wurden Sound-Porträts, Filmmaterial, historische Objekte und persönliche Leihgaben, die in themenspezifischen Inszenierungen die Ausstellung mit allen Sinnen erfahrbar werden lassen.

Check in! Das interaktive Besuchserlebnis.

Im ersten Raum „Weltdenken“ werden die Check-in-Stationen aufgebaut. Einmal eingeloggt, können die Besucher*innen ihre ganz persönliche, interaktive Reise durch die Ausstellung beginnen: an vielen weiteren Stationen können sie aktiv mit den Ausstellungsinhalten in Kontakt treten, abstimmen, oder Entscheidungen treffen.

So entstehen 375 qm „Weltdenken“

Realisiert von dem Urban Artist Duo How & Nosm.

Ausstellung für alle: Erste Tastmodelle werden installiert.

Ausstellungsinhalte werden hier in vereinfachter Sprache und Brailleschrift bereitgestellt. Sie bieten nicht nur blinden und seheingeschränkten Menschen einen Zugang, sondern sind für alle Besucher*innen ein haptisches Erlebnis. Ein tastbares und kontrastierendes Bodenleitsystem und die Übersetzung vieler Ausstellungsinhalte in zwölf Sprachen inklusive Deutscher Gebärdensprache und Audiodeskription ergänzen das Angebot.

Berlin-Bilder

Aufbau des begehbaren Inhaltsverzeichnisses

Viele Stimmen. Viele Perspektiven.

Lasst Kunst sprechen

Comics der Künstlerin Ali Fitzgerald

Berlin leuchtet

Installation zu den Grenzen Berlins

Hinter den Kulissen

Partizipative Kunst: Hanaa El Degham und die Revolution

Zu Beginn ihrer Arbeit an den Wänden im Raum „Revolution“, lud die Künstlerin Hanaa El Degham verschiedene Berliner*innen aus Syrien, Griechenland und anderen Ländern dazu ein, ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema Revolution auf die Wände zu schreiben. Nach und nach entstanden daraus eindrucksvolle Bilder.

Das Kaiserpanorama zieht ein

Aus der Werkstatt in die Ausstellung

Alles im Lot!

Grafiken und Texttafeln werden angebracht

Was trägt Berlin? Outfits damals und heute.

Schüler*innen des Oberstufenzentrums Mode und Bekleidung haben sich in den Straßen Berlins umgesehen und beispielhafte Outfits der Berliner Mode-Trends entworfen. Im Raum „Mode“ werden die fertigen Kleidungsstücke nun vor dem Hintergrund historischer Schwarz-Weiß Fotos von Berliner Frauen in Alltagskleidung in Szene gesetzt.

Tape Artists am Werk

Tape That erschaffen eine neue Skulptur

Blicke in die Geschichte des Ortes

Im Licht der Vergangenheit: Die Kugelleuchten sind zurück.

Einst hingen sie auch im Foyer des Palasts der Republik, nun strahlen die Kugelleuchten wieder an dem Ort ihrer Geschichte. Im Raum „Vergnügen“ beleuchten sie die Themenecke zum Palast der Republik, der bekanntlich nicht nur Sitz der Volkskammer der DDR, sondern auch Ort populärer Kulturveranstaltungen mit Weltstars war.

Die Stadt ist unser Material

SORRYFOR­NOTHING

Ein Denkmal zieht ein.

Tresortür

Ein Schwergewicht kommt in die Ausstellung

Check out! Die Lounge nimmt Gestalt an.

Im letzten Raum können die Besucher*innen ihr Ausstellungserlebnis auswerten und Revue passieren lassen. Noch wird hier fleißig genäht und gebaut. Aber schon bald wird sich ein lianenartig geschwungenes, skulpturales Sitzmöbel durch die Lounge ziehen: die „Berlianen“ versinnbildlichen die Vernetzung Berlins mit der Welt und laden die Besucher*innen dazu ein, sich zu entspannen oder sich mit anderen auszutauschen.

MEIN BESUCH

Anfahrt

BERLIN GLOBAL befindet sich im 1. OG im Humboldt Forum, in Berlin Mitte.

Zur Website des Humboldt Forums

Besuchszeiten

Informationen zu den Öffnungszeiten und der Ticket-Buchung werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Wir eröffnen am
20. Juli 2021!

Ab dem 20. Juli 2021 können Besucher*innen der Berlin Ausstellung BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum die Verbindungen zwischen Berlin und der Welt entdecken.

Ticket-Infos

100 Tage kostenfrei

An den ersten 100 Tagen, an denen das Humboldt Forum geöffnet hat, wird der Eintritt zu BERLIN GLOBAL für Alle kostenlos sein, also vom 20. Juli bis zum 12. November 2021.

Ab dem 101. Tag: Solidarisches Bezahlmodell

Ab dem 13. November greift für die Berlin Ausstellung ein neues soziales und solidarisches Modell. Der Eintritt zu BERLIN GLOBAL wird weiterhin für viele Gruppen kostenfrei sein: für Personen unter 18 Jahren sowie für Studierende, Azubis, Teilnehmende des FSJ/BFD, ALG-Empfänger*innen, Inhaber*innen des Berlin- Passes, Menschen mit Schwerbehinderungen u.a.

Dauerhaft günstig

Ab dem 13. November beträgt der reguläre Eintrittspreis 7 Euro.

Ticket-Buchungen

Die Ticket-Buchungen für den Ausstellungsbesuch sind voraussichtlich ab 13. Juli 2021 möglich. Buchungen, Informationen rund um den Besuch sowie Kontakt zum Besucherservice: humboldtforum.org.

BERLIN GLOBAL funktioniert nur MIT Dir.

Logg dich ein, dreh am Rad der Geschichte, tauche ein in die Geschichten der Stadt. BERLIN GLOBAL bringt dich in spannende Themenwelten: Du spürst, entdeckst und machst mit. Du hörst Sound-Portraits, lässt Revolutionszüge an dir vorbeiziehen und tanzt zu den Klängen Berlins. Wenn Du am Eingang ein Chip-Armband nimmst, bist Du noch stärker verbunden: An verschiedenen Stationen entscheidest Du dich für eine Position und hinterlässt eine Spur. Am Ende bekommst Du dein Ergebnis und triffst Menschen, die ganz deiner Meinung sind – oder überhaupt nicht.

BERLIN GLOBAL für alle!

Die Ausstellung bietet Erlebnisse für alle Menschen: Viele Inhalte werden in zwölf Sprachen vermittelt – neben Deutsch und Englisch auch Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Türkisch, Russisch, Chinesisch, Japanisch, Arabisch und die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Alle Bereiche sind mit Kinderwagen, Rollstuhl und Rollator zugänglich. Ein tastbares und kontrastierendes Bodenleitsystem hilft bei der Orientierung. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit einem Visitor Guide eine audiodeskriptive Tour auszuwählen. Das Wichtigste ist: Du bist dabei!

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Digitale Öffnung:
Erste Einblicke ins Humboldt Forum

Der Bau ist fertig und unser Programm startbereit. Aufgrund der aktuellen Situation ist es jedoch leider nicht möglich, diesen besonderen Moment groß vor Ort zu feiern. Daher markiere das Humboldt Forum diesen Meilenstein vorerst als digitale Öffnung – live gestreamt und online geführt.