#Lieblingsobjekt

Ein Treffen in der Kaffeetasse: Menora. Halbmond. Kreuz.

Idil Efes Lieblingsobjekt

Melanie Huber | 4. April 2021

In unserer Social-Media-Reihe #Lieblingsobjekt stellen wir Euch einige ganz besondere Objekte aus BERLIN GLOBAL vor, ausgewählt von den vielen Personen, die hinter den Kulissen an der Entstehung der Ausstellung beteiligt sind.

Heute erzählt uns Idil Efe, Kuratorin, warum „Ein Treffen in der Kaffeetasse: Menora. Halbmond. Kreuz.“ ihr Lieblingsobjekt ist.

Installation mit Videoprojektion im Hintergrund
Installation mit Videoprojektion im Hintergrund
© Kulturprojekte Berlin und Stiftung Stadtmuseum Berlin,
Foto: Oana Popa-Costea
„Ein Treffen in der Kaffeetasse: Menora. Halbmond. Kreuz.“

Es wurde von den Berlinerinnen Ruthe Zunzth, Dorothea Schulz-Ngnomane und Gül Karaduman-Cerkez als Alternative zum Kreuz auf der Kuppel des Humboldt Forum entwickelt und von Ahmad Yasin geschmiedet. Die drei Frauen sind sich einig: „Was wir an Berlin lieben, ist die Vielfalt und die Möglichkeit der Begegnung, gerne bei einem Kaffee.“

idil Efe vor der Projektion im Subraum Glaube
idil Efe vor der Projektion im Subraum Glaube
© Kulturprojekte Berlin und Stiftung Stadtmuseum Berlin,
Foto: Oana Popa-Costea
Idil Efe, Mitglied des Kurationsteams von BERLIN GLOBAL

Was sind Deine Aufgaben bei BERLIN GLOBAL, Idil?

Vor meiner Arbeit bei BERLIN GLOBAL war ich lange in der Bürgerstiftung Neukölln tätig. Im Kurationsteam von BERLIN GLOBAL habe ich partizipativ mit Berliner*innen und Berliner Institutionen zusammengearbeitet. Eine für mich sehr reizvolle Aufgabe, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Zurzeit arbeite ich als Diversitätsagentin im Stadtmuseum Berlin.

Warum ist „Ein Treffen in der Kaffeetasse: Menora. Halbmond. Kreuz.“ Dein Lieblingsobjekt, Idil?

Das Kreuz auf der Kuppel des Humboldt Forum und der Bibelspruch repräsentieren weder die Berliner*innen in ihrer Hybridität und Diversität, noch die Perspektive von BERLIN GLOBAL. Das Objekt ist für mich eine Möglichkeit, Vielfalt neu zu denken und kann Wege für weitere Alternativen eröffnen, wenn man den Anspruch verfolgt, Berlin in seiner Diversität zu repräsentieren.